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Glossar: Korrosivitätskategorie C2

3D Visualisierung aus unserem Online-Leistungsdiagramm zur Errechnung des Volumenstromes

Korrosivitätskategorie C2

Die Wahl der richtigen Korrosionsschutzklasse ist entscheidend für die Lebensdauer von Industrieventilatoren. Die Korrosivitätskategorie C2, oft auch als C2 Beschichtung oder C2 Lackierung bezeichnet, eignet sich besonders für Anwendungen in trockener Umgebung mit geringer Luftfeuchte.

Definition

C2 ist eine Korrosivitätskategorie gemäß ISO 12944, die für Umgebungen mit geringer Korrosionsbelastung definiert ist. Sie beschreibt Innenräume mit geringer Feuchtigkeit und ohne aggressive Luftbestandteile – z. B. Lagerhallen, Technikräume oder Montagebereiche.

Begriffserklärung

Umgangssprachlich spricht man bei der Korrosivitätskategorie C2 häufig von einer „C2 Lackierung“ oder „C2 Beschichtung“. Gemeint ist eine einfache, aber normgerechte Schutzmaßnahme, meist in Form einer Pulverbeschichtung oder einer lackierten Grundierung mit Deckschicht, die das Metall vor Rost und äußeren Einflüssen schützt.

Formel / Normbezug

  • Norm: ISO 12944-2

  • Kategorie: C2 – geringe Korrosivität

  • Erwartete Schutzdauer: 2–15 Jahre, je nach Schichtaufbau

  • Typische Schichtdicke: 60–100 μm

Grenzwerte

  • Temperaturbereich: typisch 10–25 °C

  • Relative Luftfeuchte: unter 60 %

  • Keine chemischen Dämpfe oder Feuchtigkeitseinflüsse

Anwendungsbereiche

Typische Einsatzgebiete für C2:

  • Industrieventilatoren in trockenen Lager- oder Technikräumen

  • Raumluftventilatoren mit geschützter Aufstellung

  • Zuluftsysteme in Produktionsstätten ohne Feuchte oder Dampf

  • Anlagen, bei denen optischer Oberflächenschutz im Vordergrund steht

  • Auf Kundenwunsch

Praxisbeispiel mit ZENNER Ventilatoren

Bei ZENNER ist die Korrosivitätskategorie C2 eine gängige Wahl für Ventilatoren, die in unbelasteten Innenbereichen zum Einsatz kommen. Durch den gezielten Einsatz einer normgerechten Pulverbeschichtung stellen wir sicher, dass unsere Ventilatoren kosteneffizient und langlebig geschützt sind – ohne übermäßigen Aufwand.

Beispiel: Ein Radialventilator wird in einer Montagehalle mit konstanter Raumluft installiert. Hier genügt eine C2-konforme Lackierung, bestehend aus einer schlagfesten Epoxidgrundierung mit Polyurethan-Decklack. So bleibt das Gehäuse optisch ansprechend und vor Luftfeuchtigkeit geschützt.